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Kulturangebote - Stadtroda und Umgebung

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Stadtroda

Eine Erstansiedlung an den Hängen des Rodaufers wird auf das 9. und 10. Jahrhundert datiert. Belege gibt es für das etwa 1247 gegründete Zisterziensernonnenkloster. Bereits 1333 erhielt Roda Stadtrecht.
Das frühgotische Kloster wurde nach der Reformation aufgelöst und über 200 Jahre als Hospital genutzt. Von der Klosterkirche stehen nur noch Ruinen, die aber heute noch genutzt werden. Und zwar für Sommerkonzerte und als Freilichttheater.
Den Namen Stadtroda erhielt Roda erst 1925.
Sehenswert sind neben den Überresten des Klosters und dem ehemaligen Schloß auch die Heilig-Kreuz-Kirche aus dem 12. Jahrhundert und die Pfarrkirche St. Salvator mit achteckigem Grundriß. Überreste der alten Stadtbefestigung sind beim Roten Tor am Töpferberg zu finden. Hier war auch die Werkstatt der Orgelbauerfamilie Popp, die seit 1757 sechs Generationen lang über 70 Orgeln in Ostthüringen erbaute und später nach Schleiz umgesiedelt wurde.

Fremdenverkehrsamt
Straße des Friedens 17
07646 Stadtroda

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Schloß Stadtroda

Das Schloß in Stadtroda wird erstmals etwa 1500 erwähnt. Beim großen Stadtbrand 1638 wurde es völlig zerstört und in der Folgezeit nach und nach neu aufgebaut. Es lebten hier bis 1780 Prinzen und Prinzessinen aus dem fürstlichen Haus Sachsen-Gotha-Altenburg. Anschließend beherbergte es mehrer Ämter, heute das Amtsgericht des Saale-Holzland-Kreises.

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Zisterzienserkloster

Das Nonnenkloster wurde 1247 von den Herren von Lobdeburg in der Rodaaue gestiftet. Dem Kloster gehörten 10 Dörfer mit Gerichten, 15 Dörfer ohne Gerichte und wurde im Lauf der Reformation 1534 aufgelöst. Die Randmauern, im Stil der Früh- und Hochgotik erbaut, sind übrig. In der Südwand des Chorraumes kann man noch ein Rundfenster sehen. An der westlichen Innenseite sind noch 6 Grabplatten zu finden. Man nimmt an, daß der eingeritzte Ritter auf der mittleren Platte jemanden aus dem Gründergeschlecht derer von Lobdeburg darstellt. Ein zweiter Stein gehört zu Hartmann von Lobdeburg-Arnshaugk, 1283 verstorben, und ein dritter zum Probst Werner der 1297 verstarb.

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Stadtkirche St. Salvator

Bereits lange vor der heutigen Stadtkirche existierte an ihrem Platz die Marienkirche "Unsrer Lieben Frauen", die 1638 beim großen Stadtbrand völlig zerstört wurde. 1655 wurde die heutige Stadtkirche St. Salvator, die Hauptkirche der evangelisch-lutherischen Gemeinde geweiht. Der Grundriß der Kirche ist achteckig, nebenan befindet sich ein Glockenhaus. Im Inneren der Kirche befinden sich an Nord- und Südseite zweigeschossige Emporen. Die Orgelempore ist eingeschossig und an der Westseite wo sich auch das reich verzierte Westportal befindet. Taufstein und Kanzel stammen aus dem Jahr 1652.

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Gymnasium

Das Pestalozzi-Gymnasium wurde 1907 als "Knabenschule" eingeweiht.

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Julius Kniese Gedenktafel

Julius Kniese, am 21.12.1848 in Stadtroda geboren, war der Leiter der Bayreuther-Wagner-Festspiele. Nach Richard Wagners Tod führte er die Festspiele weiter und gilt als deren Retter. Seine Gedenktafel befindet sich am Haus Neustädter Str. 5.

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Stadtmuseum "Alte Sutur"

In einem Bürgerhaus aus dem 16. Jahrhundert befindet sich das Museum. Es beinhaltet eine Dauerausstellung zur Stadtgeschichte und zeigt immer wieder wechselnde Sonderausstellungen. Nach Voranmeldung (Tel.: 03 64 28/4 41 24) sind Führungen auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten möglich.

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Heilig-Kreuz-Kirche

Diese Kirche stammt wahrscheinlich aus der Zeit der Stadtgründung. Es war die Kirche der ersten Siedlung. Ursprünglich ein reiner Holzbau, von dem keine Überreste mehr zu finden sind. Aus dem 12. Jahrhundert stammt der dreigeschossige romische Ostturm, der älteste zu findende Teil. Die Kreuzgewölbe mit den typischen Rippen stammen aus dem Gotik. Ebenfalls romanisch ist der aus rotem Sandstein gebaute "Triumphbogen".

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"Rotes Tor" - Stadttor

Das "Rote Tor" ist das einzige erhaltene Stadttor von Stadtroda. Ursprünglich existierten fünf. Das "Rote Tor" ist aus rotem Sandstein erbaut und ersetzte das verfallene "Töpfertor". Aus dem Jahr 1450 stammt die zugehörige Sage von der "Rod´schen Möhre".

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St. Jakobskirche

1730 wurde die im einfachen Stil konstruierte St. Jakobskirche erbaut. 1968 übernahm die die katholische Pfarrgemeinde.

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Meusebach

Auf dem Gelände der alten Köhlerei wurde "Alt-Meusebach", ein komplettes mittelalterliches Dorf nachgebaut. Im Juli findet hier das Köhler- und Mittelalterfest statt.

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Denkmalhof Gernewitz

Denkmalhof Gernewitz gGmbH

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Thüringer Kristallhof Gernewitz

Thüringer Kristallhof Gernewitz

Auch bekannt als Thüringer Weihnachtsland bietet der Kristallhof viele originelle Glaskreationen für jeden Geschmack.

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