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1166 wurde die Lobdeburg erstmals als Herrensitz der Lobdeburger Ritter, der "fratres de Lofdeburch", einem schwäbisch-fränkischen Geschlecht erwähnt. Diese gelten übrigens als die Gründer Jenas und beherrschten zeitweise die ganze Region. Heute steht von alten Anlage leider nur noch eine Ruine. Nur noch erahnen kann man die riesigen Ausmaße der alten Anlage. Die Lobdeburg, früher auch Lobedaburg genannt, diente der Beherrschung der Handels- und Heeresstraßen im Saale- und Rodatal und auch dem Grenzschutz gegen die angrenzenden Herrschaftsgebiete.
Goethe wurde hier zu seinem Gedicht "Bergschloß" angeregt:
"Da droben auf jenem Berge,
Da steht ein altes Schloß,
Wo hinter Toren und Türen
Sonst lauerten Ritter und Roß.
Verbrannt sind Türen und Tore,
Und überall ist es so still;
Das alte verfall´ne Gemäuer
Durchklettr´ ich, wie ich nur will.
...
Denn alle Balken und Decken,
Sie sind schon lange verbrannt,
Und Trepp´ und Gang und Kapelle
In Schutt und Trümmer verwandt.
Und als ich gegen Abend
Im stillen alles verlor,
Da blickte die glühende Sonne
Zum schroffen Gipfel empor."
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