Schullandheim Zöthen

Naumburg - Nietzschehaus

Kobi

Friedrich Nietzsche verbrachte die meisten Jahre seiner Jugend in Naumburg. Zwischen 1858 und 1897 war dabei das sog. Nietzschehaus, Weingarten 18 seine Heimat. Einen Teil seiner Schulzeit verbrachte er im nahegelegenen Internat Schulpforte. Sein Elternhaus, besser gesagt, sein Mutterhaus, da er hier zusammen mit seiner verwitweten Mutter und seiner Schwester Elisabeth lebte, erscheint zwar nach außen hin sehr repräsentativ, jedoch waren die Verhältnisse im Inneren durchaus bescheiden. Nietzsche lebte hier übrigens auch während seiner einjährigen Militärzeit, die er bei der berittenen Artillerie in Naumburg ableistete. Jahre später, im Herbst 1879, um sich von einer depressiven Phase zu erholen, kam Friedrich Nitzsche zurück nach Naumburg. Er wohnte damals in einem Turm der alten Stadtmauer.
Zehn Jahre später, 1889, erlitt Nitzsche eien depressiven Zusammenbruch, nach einem Aufenthalt in der Großherzogliche Sächsische Landes-Irren-Heilanstalt in Jena nimmt ihn seine Mutter zu sich in ihr Haus im Weingarten 18. Nach dem Tod seiner Mutter 1897 wird Friedrich von seiner verwitweten Schwester Elisabeth weitergepflegt. Er zieht um zu seiner Schwester nach Weimar und stirbt dort nach mehreren Schlaganfällen am 25. August 1900 an den Folgen einer Lungenentzündung.

Heute beherbergt das Nietzsche-Haus eine Museum mit einer Dauerausstellung zu Leben und Werk des Philosophen Friedrich Nietzsche, einer umfangreichen Bibliothek und wechselnden Sonderausstellungen.


Weingarten 18
06618 Naumburg





Quellen:
Stadtmuseum Naumburg
Stadt Naumburg (Saale)




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