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Kulturangebote - Eckartsberga

Kobi

 

Die Finnestadt

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In einem waldumsäumten Tal am Fuße der Finne gelegen, zählte Eckartsberga in früheren Jahrhunderten zu den bedeutendsten Siedlungen Thüringens.

Dank seiner herrlichen Lage und Umgebung sowie zahlreicher Denkmale hat es seinen Liebreiz bis heute nicht verloren

 
Eckartsburg Hoch über der Stadt wurde durch Ekkehard I. um 998 als Grenzfeste seiner Markgrafenschaft Meißen die Eckartsburg erbaut.
Noch heute ist sie eine ansehnliche Ruine und bietet mit ihren Türmen und Mauern ein geschlossenes Bild einer romanischen Burg.
In die Vorburg gelangt man durch einen Torbogen, dessen Torwächterwohnung auch als Gefängnis genutzt wurde. Weiter geht es in die Hauptburg. Noch erhalten ist neben dem 36 m hohen Bergfried ein 22 m hoher Gefängnisturm. An der Südseite existieren einige noch erhaltene Wohnräume, hier ist heute die Gaststätte untergebracht.
Bei ihrem Anblick schrieb Johann Wolfgang von Goethe 1813 die Ballade "Vom getreuen Eckart".
Vom ehemaligen Wohnturm hat man einen schönen Rundblick in das Thüringer Land.
Im Inneren ist ein Diorama aufgebaut, welches mit Hilfe von über 6000 Zinnfiguren die "Doppelschlacht von Jena und Auerstedt" 1806 darstellt. Auch kann man hier das, 1817 erfundene, Original-Laufrad des Forstmeisters Karl Freiherr von Drais besichtigen.
Jedes Jahr findet am 30.04. auf der Burg ein großes Ritterspektakel und eine Feier der Walpurgisnacht statt. Am ersten Wochenende im Juni folgen dann die Mittelaltertage auf der Eckartsburg, durchgeführt von der "Burgmannschaft zur Eckartsburg e.V. Schließlich wird Ende Juni die Sommersonnenwende gefeiert.




Schloß und Park Marienthal

Schloß und Park Marienthal liegen 3 Kilometer von Eckartsberga entfernt

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Orangerie im Schloßgarten

Erbaut wurde das Schloß 1729 als Adelssitz des Christian Wilhelm von Münchhausen und ging mit dem 1828 dazuerworbenen Gut Lindenberg durch Erbschaft 1862 an Karl und Anna von Wilmowski über.
1896 begannen die Aufforstungen der kahlen Höhen rings um Marienthal

Verfolgt man die Geschichte weiter zurück, so findet man von 1291 bis 1525 das Kloster St. Mariae erwähnt, welches Bischof Bruno im Grund unter der Lichtenburg als Zisterzienser Nonnenkloster gegründet hat.




Die Holländermühle

Holländermühle Direkt an der B 87 liegt der "Holländer", ein technisch Meisterwerk. An der Mühle war einst ein Windrad mit 6 Holzlamellen befestigt.




Sommerrodelbahn





Quellen:
Saale-Unstrut-Tourismus - www.saale-unstrut-tourismus.de
Eckartsburg - www.eckartsburg.de
Modellbahn Wiehe - www.modellbahn-wiehe.de/tourismus/eckartsberga.htm