Schullandheim ZöthenKlausloch |
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| In Posewitz kommen Sie am ehemaligen Schloß vorbei. Von den meisten übersehen, aber trotzdem bemerkenswert sind die Überreste einer Lehmmauer auf dem Weg vom Schloß ortsauswärts. Bis Tümpling müssen Sie nun leider auf der Straße gehen, bis zur B 88 ist diese Straße aber kaum befahren. Auf der B 88 herrscht natürlich etwas mehr Verkehr, aber zum einen ist die Strecke bis zur Abzweigung nach Tümpling nur etwa 300 m weit, zum anderen kann man die ersten knapp 100 m über einen Parkplatz gehen. Die Straße überqueren sie am besten am Wegweiser nach Tümpling, der übersichtlichsten Stelle. Weiter geht es auf der nur wenig befahrenen Straße nach Tümpling. |
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| Bald erreichen Sie Tümpling, dort umrunden Sie das alte, auch heute noch bewohnte Schloß. Durch den ehemaligen Schloßpark gelangen Sie in den Wald. Im Schloßpark sollten Sie Ausschau nach einer Baumgruppe aus 3 Bäumen, einer Buche und 2 Platanen, halten. Bemerkenswert ist der Umfang und das Alter der einzelnen Bäume. Eine Platane hat über 4,5 m Umfang. |
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Weiter geht es Richtung Süden in den Wald. Nun kann man den Weg nicht mehr verfehlen, auf der einen Seite ist der Hang, auf der anderen fällt es ab zur Saale. Unterwegs laden immer wieder Bänke zur Rast ein, aber zum Klausloch sind es nur wenige Meter. | |
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| Im Klausloch soll früher angeblich ein Einsiedler gewohnt haben, die Höhle ist nach kurzer Kletterei über einige Stufen zugänglich und besteht aus einer Haupthöhle und einer Nebenhöhle, mit etwas Phantasie kann man auch zwei Nebenhöhlen erkennen. Angeblich stellt der vordere Teil der Höhle eine kleine Kapelle mit Altarnische dar, im hinteren Bereich befand sich wahrscheinlich die Wohnung des Klausners, so nennt man die Einsiedler auch. | ![]() |
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Kommt man gegen Abend in die Höhle und hat etwas Geduld, so kann man vielleicht Fledermäuse beobachten. Allerdings sollte man dazu kein Licht mit Taschenlampe oder Kerze machen, das Licht der Dämmerung reicht völlig aus. Bei künstlicher Beleuchtung lassen sich die "unheimlichen" Säuger nicht sehen. Hier ist der richtige Ort um die Sage von der "Wandelnden Laterne" zu erzählen. Noch besser wäre es aber diese Sage bereits im Schloßpark von Tümpling, vielleicht unter den drei großen Bäumen, zu erzählen, vor allem wenn diese Wanderung in den Abendstunden durchgeführt wird. |
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| Nach dieser kleinen Gruselstunde geht es weiter. Der Weg führt weiter an der Saale entlang, nach einigen Metern gabelt sich der Weg. Rechts geht es weiter an der Saale entlang nach Camburg, von dort gelangt man über Posewitz wieder zurück nach Zöthen. Geht man den linken Weg, so erreicht man nach kurzer Steigung den sogenannten Klausfelsen. Ein Aussichtspunkt mit Bänken lädt zur Rast ein. Von hier aus führt Sie der Weg an ökologisch wertvollen Trockenrasen vorbei Richtung Camburg und B 88, man erreicht die B 88 an einen Parkplatz, gegenüber gehen Treppen bergauf zum Wachtberg. Auch hier finden Sie immer wieder Aussichtpunkte für einen Blick über Camburg. Immer bergauf gelangen Sie schließlich nach Posewitz und dort am Schloß vorbei zurück nach Zöthen. | ![]() |
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| Download der Wegebeschreibung als PDF-Datei 765 KB |
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