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Hella |
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Erinnerungen aus der Zeit mit und um Hella |
Am Mittwoch, den 11. Januar 1995 fand Andi bei der Morgenfütterung um 7 Uhr die Hella in ihrer Boxe liegen. Offensichtlich hatte sie sich bei dem Bemühen aufzustehen am Kopf und an der Hüfte leicht verletzt. Dr. Zottmaier kam kurz nach unserem Anruf. Hella schnaufte schwer. Konnte sich immer noch nicht bewegen. Bei einer längeren Beratung mit dem Tierarzt kamen wir zu dem Entschluss, das Pferd einschläfern zu lassen.
Dr. Zottmaier meinte, daß er das Pferd mit Spritzen nochmals kurzfristig hoch bringen könnte. Eine anhaltende Wirkung war nicht zu erwarten. Im Gegenteil mußte befürchtet werden, daß weitere Anfälle, die auf jeden Fall auftreten würden, eine Quälerei für Hella bedeuten würde.
Einen Monat später am Montag, den 13. Februar 1995 starb Astrid.
Da fiel mir unwillkürlich der Spruch ein, den ich von alten Leuten hörte, "Wenn jemand stirbt, holt er sich das Liebste aus dem Leben kurz darauf nach.".
Ein Großteil der Kinder, die Hella in ihrer Jugend begleitete und von denen ich hier erzählt habe, sind, genauso wie Gudula, inzwischen Mütter und Väter.
Viele unserer alten Pferde sind in den letzten Jahren der Hella gefolgt. Alle waren uns, jeder auf seine ganz persönliche Weise, ans Herz gewachsen.
Die Trauer um sie hat uns gelehrt, daß wir uns der Lebenden so gut und so hingebungsvoll wie möglich widmen sollten. Solange jedenfalls, solange sie uns noch begleiten können.

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